Das Sommerbad Stadensen besteht bereits seit 1964. In der Presse wurde es damals als "eilig ausgehobenes Wasserloch" bezeichnet, das den Einwohnern von Stadensen eine wohnortnahe Möglichkeit zur Abkühlung bot. Über drei Jahrzehnte wurde das Freibad von der Gemeinde betrieben.
Als im Jahr 2000 die angespannte Haushaltslage der Kommune die Schließung des Sommerbads befürchten ließ, fanden sich rasch engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich in einem Verein zusammenschlossen und somit den Grundstein für die Privatisierung des Bades legten. Am Gründungstag, dem 24. Februar 2000, zählte die Interessengemeinschaft Sommerbad Stadensen e.V. (ISO) bereits 180 Mitglieder, was das große Interesse an dem Bad und dessen Bedeutung für die Gemeinde verdeutlicht.
Voller Elan übernahm der neu gegründete Verein seine Aufgaben und investierte in die Technik. So wurde das Transformationssystem Memon in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Suderburg initiiert, mit dem Ergebnis, dass die Chlorbelastung des Wassers deutlich reduziert werden konnte. Dies macht das Wasser bis heute besonders hautschonend.
Die Vorstands- und Vereinsmitglieder zeigen sich über die Jahre und bis heute immer wieder kreativ, innovativ und engagiert, um die Attraktivität des Bades zu steigern und damit seinen Erhalt zu sichern.
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